Dire Straits – Sultans of Swing (1978; S/T)

Oh mein Gott, Dire Straits. Dem Call Me Appetite hat wohl die übermässige Sonneneinstrahlung nicht gut getan.

Dire Straits ist/war ja so eine Band, die ich in sehr jungen Jahren, also mit 12, 13 Jahren sehr schätzte.  Später als ich anfing mich ernsthaft mit Heavy Metal und anderem Krach zu beschäftigen war die Band um Mark Knopfler was für Weicheier und ich warf die Kassetten, die ich besass dahin, wohin sie nach meiner Meinung auch gehörten, auf den Müll.  Unnötige Beweisstücke des Uncoolseins mussten ja zerstört werden.

Jahre Später nutzte ich im australischen Byron Bay einen von den ansässigen Jugendherbergen offerierten Gratis- Shuttleservice um zu den Surflektionen am örtlichen Strand zu gelangen. Der Fahrer, ein junger Brite namens TimTam (der hiess so, weil er sich ausschliesslich von den gleichnamigen Schokoriegeln ernährte), natürlich extrem cool mit Ray Ban-Fliegerbrille und langem Haar, chauffierte jeweils die Gäste.  Und wie die Ernährung so auch der Musikgeschmack. TimTam hörte ausschliesslich Dire Straits und am liebsten Money for Nothing (der Song mit diesem Riff da). 10 mal am Stück und das in einer Lautstärke, dass man ihn noch in 300 Metern Entfernung hörte.  Solche Ereignisse wären eigentlich ein zusätzlicher Grund, Mark Knopfler Gitarren zu verachten. Nun ja es kommt dann aber meistens doch anders als man denkt…..

Dieses Weekend stolperte ich am jährlichen Flohmarkt in Aulendorf (Oberschwaben) über die Best Of Compilation Money for Nothing und wir wurde ganz warm ums Herz. Lange Rede kurzer Sinn. Gekauft, Gehört, wieder gut befunden und gleich auch noch Sultans of Swing zum Song des Tages erkoren. Macht halt am Morgen schon gute Laune, diesem fröhlichen Stück Musik lauschen zu dürfen.

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